LUIGI TOSCANO

KANAKENKIND

Mit der Kamera durch Licht, Dunkelheit und Hoffnung. Vom Einwandererkind zum Fotografen der Holocaustüberlebenden.

  • Was Feridun Zaimoglu 1995 mit „Kanak Sprak“ konnte, kann Luigi Toscano 30 Jahre später. Der Mannheimer Fotograf schreibt direkt, ungeschminkt und authentisch seine beeindruckende Geschichte als „Kanakenkind“. Das ist wichtig, um nicht zu vergessen, dass die Welt nicht so schön war - und ist -, wie wir sie gern hätten. Gegen eventuelle Missverständnisse oder Polemik macht ihn seine Arbeit quasi immun - nicht nur wegen der weltweit beachteten Ausstellung „Gegen das Vergessen“ mit Porträts von Holocaust-Überlebenden.

    Jörg Peter Klotz Journalist Mannheimer Morgen

  • Der Fotograf Luigi Toscano dokumentiert in seinen Bildern Überlebende des Holocaust, und hält damit die Erinnerung wach. In seinem Buch rückt neben die Erinnerung an die Gräuel der Nazizeit die Erinnerung an die eigene Kindheit als Sohn italienischer Eltern im Nachkriegsdeutschland der 70er Jahre. Schonungslos offen erzählt der Text von familiärer Gewalt, sozialer Diskriminierung und Missbrauch, und hält unserer Gesellschaft damit einen Spiegel vor.

    Dr. Stefan Münker Redakteur ZDF ASPEKTE

  • Der Titel ‚Kanackenkind‘ ist genauso authentisch wie provokant. Ein ausgestreckter Mittelfinger an all jene, die Luigi Toscano als solches beschimpft haben. Heute ist er UNESCO Artist for Peace und steht für eine ganze Generation von „Kanackenkindern“, die -abseits der Öffentlichkeit- zu einem genauso wertvollen Teil dieser Gesellschaft geworden sind.

    Linda Rodriguez Journalistin SWR

  • Kanakenkind ist prägnant und vielleicht der ehrlichste und ein sehr authentischer Titel.

    Karsten Kammholz Chefredakteur Mannheimer Morgen

Termine

17.03.2026 ZDF „Volle Kanne“ 9:05 Uhr

20.03.2026 Leipzig Buchmesse 17:30 UHR
Ariowitsch-Haus. Zentrum Jüdischer Kultur Leipzig

27.03.2026 Port25 Mannheim, 19:00 Uhr
Port25 Hafenstraße 25, 68159 Mannheim

02.04.2026 Sat.1-Frühstücksfernsehen, ab 5:30 Uhr SAT.1 Frühstücksfernsehen

04.04.2026 SWR Kultur „Lesezeichen“, 14:00 Uhr
SWR KULTUR

14.04.2026 Gesprächszeit, 18:00 Uhr
Bremen Zwei; Nachhören auf BremenZwei.de

08.05.2026 SWR 1 „Leute“ 10:00 Uhr
SWR 1

05.07.2026 Cafe Surprise, Bad Dürkheim
Rübental 20, 67098 Bad Dürkheim

24.07.2026 Kämpfelbach

15.10.2026 Karlsruhe Tollhaus
Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe

28.10.2026 Leer, Zollhaus
Bahnhofsring 4, 26789 Leer (Ostfriesland)

Termin folgt Wilhelmshafen

Termin folgt Mainz JUZ

Termin folgt Berlin

Termin folgt Düsseldorf

Termin folgt Hamburg

Termin folgt Bremen

Termin folgt Ibbenbüren

Termin folgt Frankfurt

Termin folgt Prag

Termin folgt Sydney

Termin folgt Melbourne 

Termin folgt Rom

„Der Vorsatz hielt, bis mir in Frankfurt auf der „Scene“ jemand seinen Service anbot: Der „Dienstleister“ hilft dir dabei, das mitgebrachte Heroin aufzukochen, bereitet die Spritze vor, inklusive Filter, und verabreicht dir den Druck. Als Lohn darf die Person die Spritze mitsamt dem Rest darin behalten. Ich wollte nur noch die Lichter ausknipsen“...

Das Buch

Luigi Toscano: Der als »Kanakenkind« beschimpfte Sohn sizilianischer Einwanderer findet durch die Hinwendung zur Fotografie sein Ventil, weg von Gewalt und Vernachlässigung in der Kindheit, weg von dem Drogensumpf und der Straße.

Der Fotograf Luigi Toscano, von der UNESCO zum Artist for Peace ernannt, kämpft gegen das Vergessen, den wachsenden Hass, die grassierende Gefühllosigkeit. Toscanos eindringliche Porträts von mehr als 600 Opfern von Krieg und Grausamkeit sind weltweit zu sehen, in deutschen Bahnhöfen, in Babyn Jar, in Paris und New York. Sie sind Mahnung und Erinnerung: nie wieder.

Die Biografie des Fotografen der Holocaust-Überlebenden verbindet sich mit dem Leben von Anna Iwanowa aus Kiew, Herzstück seiner Ausstellungen. Anna, blond und blauäugig, wurde 1943 als Kleinkind von den Deutschen nach Auschwitz deportiert. Ihr Leben lang war sie auf der Suche nach ihrer Herkunft und ihrer Familie. Mit »Kanakenkind« beginnt Luigi Toscano eine Reise durch Zeiten und Räume, um Anna Iwanowas Identität zu erforschen.

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PODCAST

Herzlich willkommen zu unserem speziellen Podcast zu meinem Buch Kanakenkind. In dieser Episode widmen wir uns der Vorstellung des Buches „Kanakenkind“ In „Kanakenkind“ teile ich meine persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen, die ich als Kind von Einwanderern erlebt habe. Wir sprechen über die Themen Identität, Kultur und die Suche nach einem Platz in der Gesellschaft. Dabei werfen wir einen Blick auf die Vorurteile und Klischees, die oft mit dem Begriff „Kanake“ verbunden sind, und zeigen, wie wir diese Narrative verändern können. Schalte ein zu Teil 1 und begleite mich auf dieser Reise durch die vielfältigen Facetten des Lebens als Migrant. „Kanakenkind“ ist mehr als nur ein Buch – es ist ein Aufruf zur Reflexion und zur Feier der Diversität! Ab 15 März im Buchhandel

In dieser neuen Folge nehme ich euch mit auf meine Reise nach Civitella, wo ich meine erste Ausstellung in Italien präsentiert habe. Es war ein aufregendes und zugleich herausforderndes Erlebnis, das ich gerne mit euch teile. Ich spreche darüber, wie es dazu kam, dass ich meine Werke in dieser malerischen Stadt ausstellen durfte, und welche Emotionen mich während des gesamten Prozesses begleitet haben. Von der Vorbereitung der Ausstellung bis hin zu den ersten Reaktionen der Besucher – jede Minute war für mich unvergesslich. Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre in Civitella und die herzliche Aufnahme durch die Einheimischen. Ich teile einige Anekdoten und Eindrücke, die mir geholfen haben, die Verbindung zwischen Kunst und Kultur auf eine neue Weise zu verstehen. Schaltet ein und begleitet mich auf dieser inspirierenden Reise, die nicht nur meine Sicht auf die Kunst, sondern auch auf das Leben in Italien geprägt hat. Ich freue mich darauf, euch von meinen Erfahrungen zu erzählen!